Alles auf einen Blick

Aktivitäten

Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirge zeichnet sich durch herrliche Natur, freundliche Menschen und nicht zuletzt durch ausgezeichnete Küche und hervorragende Biere aus. Die Erlebnisregion macht ihrem Namen alle Ehre. Neben dem bestens ausgebauten Radwegenetz, das beispielweise vom Marktredwitzer Auenpark über den Goldsteig bis ins niederbayerische Passau führt, gibt es für alle Wanderbegeisterten abwechslungsreiche Routen. Ein Highlight ist die geführte 12-Gipfel-Tour, bei der alle Berge des Fichtelgebirges in einer zehnstündigen Wanderung erklommen werden. 

Im Sommer laden die zahlreichen Badeseen oder das Marktredwitzer Naturfreibad zum Entspannen ein – und das bei freiem Eintritt. Sommer im Fichtelgebirge heißt aber auch „Festspielzeit auf der Luisenburg“ – Deutschlands ältestem Freilicht-Theater. Viel Abwechslung bieten die unzähligen Feste, Events und Traditions-Veranstaltungen in der Großen Kreisstadt Marktredwitz und den anderen Orten des Landkreises Wunsiedel. In der kalten Jahreszeit kommen dann die Wintersportler voll auf ihre Kosten – egal ob Alpinski-Fahrer, Langläufer, Schlittenfahrer, Eisläufer oder Winterbiker. 

Das Fichtelgebirge lockt nicht nur mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten – es lässt sich hier auch hervorragend leben und arbeiten. Eine Vielzahl namhafter – teilweise weltweit agierender – Unternehmen hat ihren Standort in Marktredwitz oder der Region und bietet eine große Auswahl an qualifizierten Arbeitsplätzen. Ein sehr gutes Angebot an Kindertagesstätten sowie eine breitgefächerte Schulauswahl bieten auch beste Bedingungen für Kinder und Jugendliche. Geringe Lebenshaltungskosten sowie eine sehr gute Wohn- und Lebensqualität sprechen ebenfalls für die reizvolle Gegend. 

Das hufeisenförmige Mittelgebirge ist allemal einen Besuch wert – ob beruflich oder privat, als Urlauber oder Einwohner. Herzlich willkommen im faszinierenden Fichtelgebirge!

Die 12 Gipfel des Fichtelgebirges
  • Schneeberg (1053 m)
  • Ochsenkopf (1024 m)
  • Nußhardt (972 m)
  • Kösseine (939 m)
  • Platte (884 m)
  • Burgstein (879 m)
  • Waldstein (877 m)
  • Rudolfstein (866m)
  • Großer Haberstein (848 m)
  • Kornberg (827 m)
  • Hohe Matze (813 m)
  • Epprechtstein (798m) 

https://www.fichtelgebrge.bayern/

Naturpark Fichtelgebirge

Als das „Dach Frankens“ könnte man das Fichtelgebirge bezeichnen. Denn in ganz Nordbayern finden sich keine höheren Berge als die zwölf Gipfel, die das Hufeisen des Fichtelgebirges bilden. Schneeberg und Ochsenkopf überragen mit über 1000 Metern die Landschaft, vor allem das wesentlich tiefer davor gelegene Gebiet um Bayreuth. An klaren Tagen bieten die Gipfel des Fichtelgebirges herrliche Rundblicke bis in den Frankenwald, das Erzgebirge, den Oberpfälzer Wald und in den tschechischen Kaiserwald (Slavkovsy Les). Deshalb finden Wanderer auf fast allen Gipfeln Aussichtsplattformen oder Anlagen, um die Felstürme zu besteigen. Die weiten Ausblicke waren schon in früheren Zeiten von großer Bedeutung. Im Mittelalter krönten wehrhafte Ritterburgen die Gipfel von Rudolfstein, Waldstein, Epprechtstein, Luxburg (heute Luisenburg) und Kornberg. 

Ein Tipp: Wer alle Berggipfel auf einmal sehen will muss nach Röslau fahren. Am Ortsausgang in Richtung Dürnberg befindet sich, gleichsam am geografischen Mittelpunkt des Fichtelgebirges, der so genannte Zwölfgipfelblick. Von hier kann man die gesamte Hufeisenrunde überblicken. 

Bekannt ist das Fichtelgebirge vor allem durch die vier großen Flüsse, die hier entspringen: Von seiner „weißen“ Quelle am Ochsenkopf fließt der Main durch ganz Franken und wirkt auf seinem Weg wie eine Lebensader, die Natur, Kultur und Geschichte dieses Landstrichs prägt. Am Westhang des Schneebergs entspringt die Eger. Ihr Lauf durchzieht das Fichtelgebirge von West nach Ost. Einst trug auch die nächstgrößere und frühere bedeutende freie Reichsstadt Eger, heute Cheb, ihren Namen. Weit nach Böhmen in die Tschechische Republik hinein fließt dieser Fluss und mündet schließlich in die Elbe. Auch die Sächsische Saale, deren Quelle am Nordhang des Waldsteins zu finden ist, mündet schließlich nach einer langen Reise in Richtung Norden in der Elbe. Alle drei Flüsse streben also letztendlich der Nordsee zu. Eine Ausnahme bildet die Naab. Sie fließt vom Ochsenkopf aus in Richtung Süden durch die Oberpfalz und mündet schließlich in die Donau. Ihr Wasser endet nach vielen tausend Kilometern im Schwarzen Meer. Damit ist das Fichtelgebirge europäische Hauptwasserscheide. 

Steinwald

Eingebettet zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald wölbt sich der über 900 Meter hohe Granitrücken des Steinwaldes zu einem markanten Landschaftsbild der nördlichen Oberpfalz auf. Die geschlossene Waldlandschaft wird von Nadelbäumen, immer wieder mit schönem Mischbestand durchsetzt, geprägt.  

Aus dem harten Urgestein haben Wind und Wetter steil aufragende, bizarr geformte Felsengruppen genagt: Räuberfelsen, Vogelfelsen, Saubadfelsen und viele andere mehr. Auf der Platte, dem 946 Meter hohen Hauptgipfel des Steinwaldes, wurde der Oberpfalzturm erbaut, der einen weiten Rundblick gewährt. 

Der Naturpark „Steinwald“ nimmt eine Fläche von knapp unter 23.000 ha ein. Er ist damit der zweitkleinste der 19 Naturparke in Bayern. Der im Nordosten Bayerns, nahe der tschechischen Grenze, gelegene Naturpark ist für die Bewohner der umgebenden großen Städte gut erreichbar. 

https://naturpark-steinwald.de/ 

Wanderungen Marktredwitz

Die herrliche Natur in und um Marktredwitz bietet Wanderern beste Bedingungen.

Goldsteig

Wanderungen Fichtelgebirge

12-Gipfel-Tour

Infos zur 12-Gipfel-Tour »

Wer die Zwölf-Gipfel-Tour durch das Fichtelgebirge erfolgreich beendet hat, der wird diese Extremtour nicht mehr vergessen. Sie ist eine einzigartige Mischung aus Ausdauersport und Naturerlebnis.

FGV-Wanderwege

Hier findest Du das von uns markierte Wegenetz, offizielle Touren und viele schöne Routen zum Wandern, Radfahren und mehr:  

Mehr Infos zu den FGV-Wanderwegen »

FGV goes Komoot - direkt zur Collection des FGV »

Radverleih & geführte Touren

Komm mit uns raus in die Natur und besuche die schönsten Orte unserer Heimat. Das eBike ist dafür der perfekte Begleiter und bringt Dich, je nach Lust und Laune, mit Leichtigkeit oder mit Fleiß zu den schönsten Aussichtspunkten und Gipfeln im Fichtelgebirge. 

Buchung über The Bricks Hotel Marktredwitz.

https://www.fichtelrad.de/

Radtouren Marktredwitz

Marktredwitz liegt im Tal des Flüsschens Kösseine, eingebettet in eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft zwischen den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Steinwaldes, nur wenige Kilometer von der Grenze zur Tschechischen Republik entfernt. Bekannt ist Marktredwitz als Ausgangspunkt abwechslungsreicher Radtouren.

Wallenstein Radweg

Marktplatz Cheb (Eger) – Dreifaltigkeitskirche Kappl Runde von Marktredwitz
Feisnitz Stausee von Marktredwitz

Infos zu dieser Runde »

Der See ist sehr gut zum Baden und Erholen geeignet und ein Paradies für Angler und Ausflügler. 

Rund ums Fichtelgebirge

Fernradwege

Durch das Herz Europas – Radfernweg EUREGIO EGRENSIS

Grenzen erfahren auf dem Radfernweg Bayern-Böhmen

Bäder

Die Bäder und Thermen des Fichtelgebirges sind ein beliebter Platz für Ruhe und Erholung. 

MAKBAD - Naturbad

Sommer, Sonne, Entspannung und Urlaubsfeeling in Kombination mit Sport, Spaß und Vergnügen! 

Tanken Sie Vitamin D im idyllisch gelegenen Naturbad oder suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen unter den alten Bäumen. Die besondere Wasserqualität im Naturbad wird übrigens durch eine biologische Schilfklärung erreicht – überzeugen Sie sich selbst! Das MAKBAD Naturbad lockt die großen und kleinen Fans des Wasservergnügens an – und das bei freiem Eintritt!  

Für jeden schwimm- und freizeitbegeisterten Badegast finden sich genügend Spiel-, Sport- und Spaßangebote auf dem großzügigen Gelände. An Attraktionen gibt es neben einer 24 m langen und 3 m breiten Wellenrutsche auch einen Sprungturm (1, 3, 5 und 10 m) mit separaten Becken. 

Der Sandstrand mit Strandkörben und Liegen lädt zum Entspannen oder Sandburgenbauen ein. Verteilt auf dem ganzen Geländen, befinden sich ausreichend sanitäre Anlagen sowie Umkleiden. 

Direkt neben dem Naturbad finden Sie darüber hinaus ein Streetballfeld, eine Skateanlage und eine Basketball-Anlage.

Mehr Infos »

MAKBAD - Hallenbad

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt! Im Hauptschwimmbecken können Sie entspannt Ihre „Bahnen ziehen“ oder effektiv Ihrem Leistungssport nachgehen. Im Nichtschwimmerbecken entspannen Sie mit einer Nackenschwalldusche und Massagedüsen. Die Jüngeren vergnügen sich auf der neuen Wasserrutsche und die ganz Kleinen lädt das Babybecken zum Spielen mit den Eltern ein. 

Der neue Wellnessbereich wiederum verspricht Entspannung pur! Die Wärme des Dampfbades löst verspannte Muskeln und regt Ihren Stoffwechsel an. Alternativ lassen Sie es sich in der Infrarotkabine gut gehen, genießen anschließend die Erlebnisdusche und relaxen im angrenzenden Ruheraum. 

Eintrittskarten sind vor Ort am Automaten im Hallenbad sowie an der Information im Avaneo Hotel Marktredwitz erhältlich.  

Alexbad

In Bad Alexandersbad wird Gesundheit seit jeher großgeschrieben. Das Bad ist wie viele Thermen einer der modernen Kraftorte unserer Zeit und liegt im Herzen des kleinen fränkischen Heilbades Bad Alexandersbad. Deshalb kommen Menschen an diesen Ort, um Ruhe und Energie zu tanken und so wieder Kraft zu schöpfen für Ihren Alltag. Tauchen Sie dazu ein in die Bäder, erleben Sie Entspannung in der alten Verbundenheit mit der Natur oder relaxen Sie auf neudeutsch ganz bei sich umgeben von klaren Linien, moderner Architektur und wechselnden Ausblicken in die Natur. 

Hier findet der gestresste Großstädter ebenso Wellness und relaxte Momente – Kurzurlaub für die Sinne, wie der heimatverbundene Franke einfach ein paar Stunden der Ruhe und Erholung vom täglichen Schaffen. 

Architektonisch zukunftsweisend und außergewöhnlich, dennoch ein bodenständiger, naturverbundener Ort. Hier wird altes Wissen bewahrt und, gepaart mit neusten Erkenntnissen aus der Medizin, für Ihre Gesundheit genutzt.  

Sibyllenbad

Das Sibyllenbad ist ein Heilquellenkurbetrieb in Bad Neualbenreuth, dem jüngsten Heilbad Bayerns, nahe dem böhmischen Bäderdreieck. Das Kurmittelhaus Sibyllenbad verfügt über eine medizinische Abteilung  mit badeärztlicher Betreuung sowie Fango- und Bäderabteilung.  

Erholung und Entspannung finden die Gäste in der Heilwasser-Badelandschaft mit Außenbadebereich oder in der Wellnesslandschaft mit acht unterschiedlichen Saunen und einem einzigartigen orientalischen BadeTempel im Stil eines türkischen Hamams. Im Fitnessraum auf der Ruhegalerie können die Gäste im Synchro-Trainingszirkel trainieren. 

Die wohltuende Wirkung der kohlensäuremineralhaltigen Sibyllenquelle können die Gäste zu 100%  in Einzelwannenbädern genießen und sie ist auch in den Becken der Heilwasser-Badelandschaft beigemischt. 

Direkt gegenüber des Sibyllenbades befindet sich der acht Hektar große Kurpark mit Themengärten, Schachspiel, Minigolf, dem Motorik-Fun Park Sibyllenbad und einem Vitalparcours für Läufer, Wanderer und Nordic Walker mit ausgeschilderten Routen. 

Lohengrin Therme Bayreuth

Wer sanfte Erfrischung, pure Entspannung oder sein ganz persönliches Verwöhnprogramm für Körper und Geist sucht, ist in der Lohengrin Therme mit ihrer Thermenwelt, Saunalandschaft und ihrem Spa genau richtig! 

Das 36 °C warme Wasser aus der staatlich anerkannten Heilquelle der Friedrichs-Therme entspannt und aktiviert gleichermaßen und liefert attraktive Benefits für Gesundheit und Wohlbefinden. 

Nehmen Sie sich jetzt die Zeit für Ihren persönlichen gesunden Lifestyle und fühlen Sie sich vital, aktiv und gesund in der Lohengrin Therme! 

Seen

Das Fichtelgebirge bietet viele schöne und natürliche Badeseen in einer einzigartigen Naturlandschaft. Zahlreiche Badestellen an laden zum Baden, Schwimmen und Relaxen ein.

Fichtelsee

Der Fichtelsee lädt ein zum Schwimmen, SUP, Bootfahren und Spazieren gehen. Im Winter wird - bei entsprechenden Temperaturen - auf der unmittelbar am Fichtelseeufer liegende Asphaltfläche Eis präpariert. Schlittschuh- und Eisstockausrüstungen können Sie ausleihen. Da die Eisfläche beleuchtet wird, können Sie bis in die späten Abendstunden Ihre Runden drehen und Spass haben. 

Am nördlichen Ufer des Fichtelsees beginnt das Naturschutzgebiet "Seelohe", eine Verlandungszone mit typischer Hochmoorvegetation. Hier befindet sich auch der eisenhaltige "Jean-Paul-Brunnen", im Volksmund "Sauerbrunnen" genannt. 

Rund um den Fichtelsee ist das ganze Jahr etwas los! Kulturelle Veranstaltungen, das Seefest oder aber die Waldweihnacht am Fichtelsee. 

Feisnitz-Stausee

Der Feisnitz-Stausee liegt bei Arzberg. Um ihn herum verläuft ein 1,5 Km langer Rundwanderweg. Der Stausee besteht aus Vorspeicher und Hauptspeicher. 

Der See ist sehr gut zum Baden und Erholen geeignet und er ist ein Paradies für Angler und Ausflügler. Verschiedene Wanderwege führen dort hin. Am See vorhanden sind auch ein Campingplatz, eine Gaststätte und ein PKW-Parkplatz. 

Seine Geschichte beginnt bereits 1870, als dort noch Alaunerz und Braunkohle gefördert wurden - und in einer Tagebaugrube der "Klausenteich" entstand. Durch ein Hochwasser zerstört wurde er 1935 von dem ansässigen Gastwirt neu angelegt und in den 1970er Jahren zum Kühlwasserreservoir für das damalige Kraftwerk in Arzberg ausgebaut. 

Weißenstädter See

Der Weißenstädter See ist mit ca. 50 ha der größte See im Herzen des Fichtelgebirges. Ein beliebtes Ausflugsziel für Alt und Jung! 

Es handelt sich um einen künstlich gestauten See, der am Oberlauf der Eger liegt und von ihr und dem Hirtenbach gespeist wird. Historisch gesehen interessant ist, dass der See im Jahre 1976 wieder dort angelegt wurde, wo sich bis zum Jahr 1820 der Weißenstädter Stadtweiher befand. Dieser trocknete durch die Öffnung der Dämme aus und es entstanden auf der Fläche 200 Flurstücke. Die Stadt kaufte die Grundstücke Mitte der 70er Jahre zurück und legte den ausschließlich der Freizeit dienenden See wieder an. 

Der allseits zugängliche See bietet dem Besucher Entspannung, Erholung und eine Fülle von Sportmöglichkeiten. Der bequem begehbare 4 km lange Uferweg zählt bei Jung und Alt zu den meistbesuchten Spazierwegen im Fichtelgebirge und eignet sich auch bestens für Rollstuhlfahrer. 

Segeln und Surfen ist in der ausgewiesenen Sportzone zulässig. Idealer Zugang für diese Aktivitäten ist der Großparkplatz im Südwesten des Sees. Hier befindet sich auch das Gelände des hiesigen Segelvereins. Der Betrieb von Booten mit Motorantrieb ist nicht erlaubt. Der Weißenstädter See bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten. 

Die Umgebung des Sees ist wie geschaffen dafür, die Ruhe in der Natur und die Harmonie der Landschaft auf sich wirken zu lassen. 

Gönnen Sie sich eine Rast auf einer der vielen Bänke um den See und genießen Sie den herrlichen Blick auf den Großen Waldstein und den Schneeberg, dem höchsten Berg Nordbayerns.  

Untreusee Hof

Im Süden der Stadt, aber noch im Stadtgebiet, liegt das Naherholungsgebiet "Untreusee". Obwohl von Menschenhand geschaffen, fügt sich der See in die weiche, hügelige Landschaft ein, als hätte ihn die Natur selbst hervorgebracht. Ein Dorado für Schwimmer, Segler, Surfer und Angler, aber auch für Spaziergänger und Menschen, die ganz einfach Ruhe suchen. Längst ist der Untreusee keine Einrichtung mehr, die nur von Hofern genutzt wird. Er wird in der ganzen Region (und darüber hinaus) geschätzt. 

Auch wenn mehrere tausend Menschen sein Wasser und sein Ufer "bevölkern", so bleibt immer noch genügend Platz für jeden, der Einsamkeit und Beschaulichkeit sucht. 

Der Untreusee, benannt nach dem Untreubach, der ihn speist, wurde als Freizeit- und Naherholungsanlage in den Jahren 1976 bis 1979 errichtet. 

Als wasserwirtschaftliche Nebenfunktion dient er im Spätherbst der Niedrigwasseraufhöhung der sächsischen Saale und im Winterhalbjahr als Hochwasserrückhalt. 

Der rund 2 Kilometer lange und 700 Meter breite See, auf dem fast alle Wassersportarten mit Ausnahme des Fahrens von Motorbooten erlaubt sind, hat im Sommer bei Normalstau eine Fläche von 600.000 Quadratmeter. Die Wassertiefe beträgt am künstlich errichteten, 300 Meter langen Staudamm, ungefähr 15 Meter. Im südlichen Seebereich, abgegrenzt durch 4 Fußgängerbrücken, wurde beim Zulauf des Untreubaches ein wichtiges, für Naturfreunde interessantes Biotop geschaffen. 

Kultur

Das Fichtelgebirge ist reich an vielen kleinen, glänzenden Mosaiksteinchen, die sich zu einem wahren leuchtenden Kulturmosaik zusammensetzen. Gerne geben wir Ihnen nachfolgend einige Informationen zu den wertvollsten Sehenswürdigkeiten, kulturhistorischen und einzigartigen geologischen Stätten dieses wunderbaren Landstriches im Norden von Bayern. Den Besuch dieser bedeutenden Kulturstätten möchten wir Ihnen wirklich sehr ans Herz legen. Unterstützen Sie den Erhalt dieser einzigartigen kulturellen und historischen Stätten mit Ihrem Besuch. Diese Orte sind Kulturschätze die ihres Gleichen suchen und vorwiegend von Eintrittsgeldern und Spenden abhängig sind. Helfen auch Sie diese Highlights in und um das Fichtelgebirge zu schützen und zu bewahren.  

Die Wurzeln der kulturellen Glanzpunkte reichen zurück bis ins Jahr 1016 und den ersten Siedlern im Fichtelgebirge. Der Bogen lässt sich über den geschichtsträchtigen Höhepunkt der Regierungszeit des Bayreuther Markgrafenpaares Wilhelmine und Friedrich bis in unsere Tage spannen. Ständig haben sich neue Formen von Aktivitäten entwickelt. Und dabei darf man auf keinen Fall vergessen: auch gut Essen und Trinken ist zu einem Stück fränkischer Alltagskultur geworden. Dies vor allem auf edlem Porzellan, das im Zentrum des „Weißen Goldes“ aus dem Feuer geboren wird. Besuchen Sie Selb - die Stadt des weißen Goldes und entdecken Sie das Egerland entlang der Porzellanstrasse.

Berühmte Künstler wie Georg Dientzenhofer und Elias Räntz waren im Fichtelgebirge tätig - die Theater- und Festivalszene ist hier reich bestückt. Das Erbe der Väter wird in sehenswerten und manchmal auch ungewöhnlichen Museen liebevoll gepflegt und das Liedgut des Volkes lebt fort in den zahlreichen Musikgruppen und Aufführungen der Region.

Über Richard Wagner muss man nicht viel erzählen. Seine Festspiele machen Bayreuth jedes Jahr zur „Weltstadt auf Zeit.“ Auch das ist ein Beitrag zur multikulturellen Szene dieses Landstrichs.

Das markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist ein Kulturdenkmal der besonderen Art und gehört seit 2012 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Richard Wagner brachte unter Hilfe des bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II. - mit dem Bau des Festspielhauses auf dem grünen Hügel ein neues Highlight in die ehemalige Residenzstadt.

Sehr viel älter sind die Luisenburg-Festspiele auf der Naturbühne von Europas größtem Felsenlabyrinth bei Wunsiedel. Hier, vor der großartigen Kulisse von Deutschlands ältester und wohl auch schönster Naturbühne, wird nachweislich seit 1692, wahrscheinlich aber schon länger, Theater gespielt. Von Ende Mai bis Anfang September gibt es Theater von höchster Güte.

Um 1130 herum lagen wohl die Anfänge der Klosteranlage in Waldsassen, als Zentrum der Kolonisation von Zisterziensermönchen. Sie kamen zur Urbarmachung des noch „wilden“ Gebietes für das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ aus dem bayerischen Nordgau in das spätere Egerland. Das Stift hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Besonders sehenswert und ein wahres Kleinod ist die Klosterbibliothek von 1726.

Porzellan in allen seinen Variationen genießt man am besten im Deutschen Porzellanmuseum in Hohenberg a. d. Eger. Hier stand die Wiege der bayerischen Porzellanindustrie. Wer wissen will, wie Porzellan geht, sollte einmal in Selb vorbeischauen. Hier, im Europäischen Industriemuseum für Porzellan und Keramik bekommt man einen gehörigen Respekt vor der Arbeit aller „Porzelliner“ und versteht plötzlich, warum ein qualitativ hochwertiges Stück manchmal so viel wie ein kleines Auto kostet.

Die Region gehört auch heute noch zu den am stärksten industrialisierten Gebieten Deutschlands. Auf die Vergangenheit als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ ist man stolz und zeigt den Besuchern gern, wie die Bergleute früherer Jahrhunderte schuften mussten. Ein Besucherbergwerke gibt es in Fichtelberg.

Wer jetzt so richtig durstig geworden ist, dem sei ein Besuch in einem der größten Brauereimuseen der Welt bei den Gebrüdern Maisel in Bayreuth empfohlen.

Weitere Glanzlichter kultureller Highlights finden Sie in den nachfolgenden Empfehlungen. Hier sei besonders unser Auenpark in Marktredwitz hervorgehoben. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie dieses bezaubernde Stück Parklandschaft tatkräftig mit unterstützen. Ob mit Spenden oder der Teilnahme an Aktionen spielt dabei keine Rolle. Wir sind Mitglied und Unterstützer des Fördervereins Auenpark Marktredwitz.

Durch den Besuch der nachstehenden Kulturstätten und Güter tragen Sie zu deren Erhalt bei, indem Sie diese Orte mit Ihren Eintrittsgeldern und Spenden unterstützen. Im Auenpark dürfen Sie gerne bei den unterschiedlichen Aktionen mit Hand anlegen. Eine Terminliste mit Aktivitäten ist unter der Rubrik Auenpark verlinkt. 

Große Kreisstadt Marktredwitz

Marktredwitz liegt im Tal des Flüsschens Kössein, eingebettet in einer reizvollen Mittelgebirgslandschaft zwischen den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Steinwaldes, nur wenige Kilometer von der Grenze zur Tschechischen Republik entfernt. 

Bekannt ist Marktredwitz als attraktive Einkaufsstadt und als Standort weltweit erfolgreicher Industrieunternehmen. „Rawetz", wie die Einheimischen ihre Stadt nennen, ist aber auch Schulstandort mit breitgefächerten Schulangeboten und für Urlauber Ausgangspunkt abwechslungsreicher Wanderungen und Radtouren. 

Die Weihnachtszeit ist in Marktredwitz traditionell Krippenzeit. Aus Steinen, Wurzeln, Moos und Beeren entsteht eine kunstvolle Gebirgslandschaft im Kleinformat, in der hunderte kleine Tonfiguren Alltagsszenen aus den Bergen nachstellen. Im Fokus der Marktredwitzer Krippenkultur steht das Wissen um die Bedeutung und Geschichte der Figuren und Szenen. 

Die lokale Bevölkerung belebte 1989 den Marktredwitzer Krippenweg wieder. Seitdem öffnen zwischen dem 26. Dezember und 6. Januar viele Marktredwitzerinnen und Marktredwitzer ihre Häuser um ihre Werke zu präsentieren. Der Krippenweg umfasst 20 bis 25 Stationen, die bisweilen tausende Besucherinnen und Besucher anziehen. Die Marktredwitzer Krippenkultur gehört zum immateriellen UNESO-Kulturerbe.  

Auenpark Marktredwitz

Die Marktredwitzer sind zu Recht stolz auf Ihren Auenpark. Mit großem finanziellem Engagement ist es gelungen, anlässlich der grenzüberschreitenden Landesgartenschau 2006, eine Industriebrache zwischen der Dreibögenbrücke und dem Dörflaser Platz, zunächst in eine attraktive Gartenschau und anschließend in einen Bürgerpark umzuwandeln. 

Bis zur Gartenschau war das Gelände unzugänglich und überwiegend für Industrie und Gewerbe genutzt. Jetzt präsentiert sich der Auenpark als ein wunderschönes Erholungsgebiet in unmittelbarer Nähe unseres Stadtkerns. Es ist neben der Altstadt zur zweiten guten Stube für die Bürger und Gäste von Marktredwitz geworden. 

Die bevorstehende neue Nutzung des ehemaligen Benkergeländes wird in Gesamtheit mit der Parkanlage zu einem der interessantesten und vielversprechendsten Wohn- und Dienstleistungsbereiche unserer Stadt. 

Der Auenpark ist heute, nach dem Ende der Landesgartenschau ein grüner Park mit besonderem Flair. Der Förderverein Auenpark e.V. möchte den Bürgern ihren Park als einen besonderen Ort der Erholung, aber auch der kulturellen Begegnung erhalten. Deshalb engagieren sich die Mitglieder des Fördervereins für den Auenpark und seine Zukunft. 

Das Avaneo Hotel Marktredwitz ist Mitglied im Förderverein Auenpark. Die Gäste des Hotels sind herzlich eingeladen bei den vielfältigen Aktionen im Auenpark mitzuwirken und diese zu unterstützen.  

Mit Spenden und tatkräftiger Unterstützung können wir auch weiterhin heitere Feste im Park organisieren, mit prächtigen Pflanzungen, die von Mitgliedern und Förderern gepflegt werden, aufwarten und mit Sport- und Spielereignissen für Kinder und Jugendliche überzeugen.  Dank Ihrer Unterstützung wird der Auenpark auch in Zukunft ein attraktiver Treffpunkt für alle Marktredwitzer Bürger und seinen Gästen aus Nah und Fern sein.  

Spendenmöglichkeit direkt an den Förderverein Auenpark e.V.:  

IBAN: DE 95 7816 0069 0003 3698 38 | BIC: GENODEF1MAK 

Festspielstadt Wunsiedel

„Ich bin gern in dir geboren, kleine aber gute, lichte Stadt", so beschreibt der bekannte Wunsiedler Dichter Jean Paul die Festspielstadt Wunsiedel! 

Der Bürgerpark Katharinenberg ist die älteste von Bürgern errichtete Parkanlage in Bayern. Seinen Namen verdankt der „Wunsiedler Hausberg“ der ehemaligen Wallfahrtskirche St. Katharina aus dem 14. Jahrhundert. Einst wichtige Pilgerstätte begeistert die Kirchenruine mit ihrem besonderen sakralen Ambiente auch heute noch Einheimische und Gäste bei Gottesdiensten und kulturellen Veranstaltungen. Sehenswert sind nach fast 6-jähriger Instandsetzungsphase die teilweise wieder hergestellten Wege, historischen Gartenanlagen und Aussichtspunkte. 

Für Kinder ist insbesondere die anerkannte Umweltstation als Lernort Natur-Kultur die neuen Bereicherungen im Bürgerpark. Die staatlich anerkannte Umweltstation lehrt über die Vielfalt der Flora und Fauna, die einzigartig in unserer Region ist. In praxisorientierten Workshops werden die Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner belebten bzw. unbelebten Umwelt aus nächster Nähe erfahrbar gemacht. 

Wunsiedel ist auch die "Stadt der Brunnen". Am Wochenende vor Johanni (24. Juni) werden über 34 Brunnen nach einem alten Brauch von Bürgern der Stadt in liebevoller Kleinarbeit festlich mit Blumen herausgeputzt. Sänger und Musikanten ziehen bei Einbruch der Dunkelheit von Brunnen zu Brunnen und bringen ein Ständchen dar. Diese Einzigartigkeit veranlasste das Expertenkomitee bei der Deutschen UNSECO Kommission, das Wunsiedler Brunnenfest in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. 

Kommen Sie uns besuchen und erleben Sie noch Vieles mehr: Wandern auf den Spuren von Jean-Paul und Königin Luise, Erkundungstour im größten Natursteinarchiv der Welt, Entspannung und Erholung im Naherholungsgebiet entlang des Eisweihers erfahren, die vielfältige Gesteins- und Mineraliensammlung des Fichtelgebirgsmuseums entdecken und unsere zahlreichen Feste und Veranstaltungen miterleben! 

Luisenburg Festspiele

Wenn anspruchsvolle Theaterkunst und eine einzigartigen Naturkulisse perfekt harmonieren, dann ist man auf der Luisenburg. Mitten im Fichtelgebirge liegt das Felsenlabyrinth, ein Naturschutzgebiet, in dessen Eingangsbereich seit 130 Jahren Sommer für Sommer großes Theater geradezu zelebriert wird. 

Die Luisenburg-Festspiele sind ein Open-Air-Ereignis, das zeitgemäßes Theater auf einer spektakulären Felsenbühne zeigt. Die maßgeschneiderten Inszenierungen ziehen jährlich bis zu 150.000 Zuschauer an, die neben klassischer Dramatik neue Stücke aus den letzten fünf Jahren, geschrieben und komponiert von renommierten Autoren, live erleben. Das ist einmalig für ein Festspieltheater unter freiem Himmel. 

Felsenlabyrinth Luisenburg

Europas größtes Felsenlabyrinth und Nationaler Geotop. Hier tauchen Sie ein in die Faszination eines gigantischen Granitsteinmeeres.  Riesige Felsbrocken umrandet von Höhlen und Schluchten bestimmen diese einzigartige Landschaftskulisse inmitten des Fichtelgebirges. 

Schon immer übte dieser Ort eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus: Einst fürchtete man das Felsenmeer und betrachtete es mit Angst und Schrecken. Inzwischen erfreuen sich alljährlich über 100.000 Besucher aus Nah und Fern an diesem einmaligen Naturereignis. 

Wandern auch Sie auf den Spuren von Königin Luise, zwingen sich durch schmale Felsenschluchten und lassen sich in den Bann, der über 300 Millionen Jahre alten Granitsteinformationen, ziehen. Zahlreiche Rastplätze und beeindruckende Aussichtspunkte laden Sie zum Verweilen und Genießen ein. 

Ein eigens angelegter Rundweg zeigt Ihnen die Besonderheit und Einzigartigkeit dieses Naturschauspiels, welches Mensch und Natur gleichermaßen geschaffen haben! 

Sie werden begeistert sein, von diesem mystischen Ort mit seinen zahlreichen Facetten und Eigenarten! 

Porzellanstadt Selb

Porzellan aus Selb finden Sie auf allen Tischen der Welt. Doch hier können Sie es nicht nur bewundern, sondern viel mehr günstig einkaufen! Bei einem Einkaufstrip in unseren Werksverkäufen können Sie garantiert ein Schnäppchen machen. Daneben haben Sie die Gelegenheit, sich in einem der Fachgeschäfte in der Innenstadt von aktuellen Trends überzeugen zu lassen. Es erwarten Sie Cafe´s, Restaurants und Gasthäuser mit regionalen Spezialitäten. Auf keinen Fall sollten Sie es versäumen, das Porzellanikon zu besuchen. In vier Spezialmuseen zu Kunst, Technik und Design von Porzellan können Sie erleben, mit wie viel Aufwand die schönen und praktischen Porzellanerzeugnisse entstehen. Natürlich hat Selb noch Vieles mehr zu bieten. So liegt die Stadt eingebettet in die wunderbare landschaftliche Umgebung des Fichtelgebirges und besonders Naturfreunde finden Entspannung bei einem Spaziergang auf den zahlreichen Wald- und Wanderwegen oder bei einer Radtour ins romantische Weller- und Egertal. 

Porzellanstrasse

Freuen Sie sich auf einzigartigen Kulturgenuss, besondere Shoppingerlebnisse, Spaß mit der ganzen Familie oder romantische Stunden zu zweit in der Heimat des weißen Goldes. 

Die Porzellanstraße führt Sie von der Wiege der nordbayerischen Porzellanproduktion im Fichtelgebirge durch das Stiftland und den Oberpfälzer Wald, die Fränkische Schweiz und den Steigerwald über das Obere Maintal-Coburger Land in den Frankenwald und das Bayerische Vogtland bis in den Kaiserwald im benachbarten Tschechien, wo in Horní Slavkov die erste Porzellanfabrik Böhmens gegründet wurde. 

Ob mit dem Auto, als Wanderer, Fahrradfahrer oder Biker entdecken Sie auf der Porzellanstraße, entlang einstiger und bestehender Porzellanproduktionsstätten, die Spuren eines Industriezweigs mit langer Tradition in atemberaubend schöner Landschaft. 

Sie genießen individuelles, grenzüberschreitendes Reisen, feine Tischkultur und Gastlichkeit auf der Porzellanstraße in Bayern und Tschechien. 

Bäderdreieck Böhmen

Weltberühmt ist das westböhmische Bäderdreieck, das aus den Städten Karlsbad, Franzensbad und Marienbad gebildet wird. Alle drei haben sich gemeinsam um einen Eintrag in die prestigeträchtige UNESCO-Welterbeliste erfolgreich beworben und verkörpern auch heute noch authentisch den Glanz und das Flair früherer Zeiten. 

Schon seit Jahrhunderten fahren Menschen aus der ganzen Welt ins westböhmische Bäderdreieck, um hier neue Kräfte zu tanken, sich auszuruhen und dem müden Körper etwas Gutes zu tun. Die mineralhaltigen Heilquellen werden erfolgreich zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herz- und Gefäßkrankheiten sowie bei Unfruchtbarkeit eingesetzt. Zwischen den einzelnen Kuren können Sie sich die Zeit mit Golfspielen, Radfahren und Reiten vertreiben. Lassen Sie es sich bei Spaziergängen in den Kurkolonnaden so richtig gut gehen und verwöhnen Sie auch Ihre Geschmacksnerven mit den Köstlichkeiten der Region: mit verschiedenen Kräuterschnäpsen und den Karlsbader Oblaten. 

Hof

"Hof in Bayern ganz oben"...das sagen die Hofer gerne über ihre Stadt. Ob man Hof auf der Landkarte sucht, die topografische Höhe meint oder auch im übertragenen Sinn - immer kommt man zum gleichen Ergebnis. 

Von den romantischen Biedermeierfassaden sollte man sich aber nicht täuschen lassen: Heute sind es historische Kulissen für aufregende Kultur- und Sportevents, für gemütliches Shopping sowie genussvolle Stunden bei den Köstlichkeiten aus Küche und Keller. 

Die Internationalen Hofer Filmtage, das Theater Hof und die Hofer Symphoniker sind die Aushängeschilder dieser Stadt, aber auch der romantisch-verträumte Bürgerpark Theresienstein - einer der schönsten Parks Deutschlands – hat es zu hohem Ansehen gebracht. 

Mitten drin in der freundlichen Einkaufsstadt findet man auch den Hofer Wärschtlamo, einen ganz besonderen Wurstverkäufer, den es nur hier gibt. Man erkennt ihn an seinem Messingkessel und seiner pfiffigen und hilfsbereiten Art. Ein Besuch beim Hofer Wärschtlamo ist ein Muss bei jedem Aufenthalt in der Stadt. 

Im Süden der Stadt liegt der herrlich blaue Untreusee, ein Traum für alle Naturfreunde und Wassersportler. 

Ein besonderer Anziehungspunkt ist, neben Kletterpark und Labyrinth, wohl der Biergarten direkt am Ufer. 

Freiheitshalle Hof

Ein außergewöhnliches Erscheinungsbild, ein durchdachtes und großzügiges Raumkonzept – ergänzt um gewachsene Tradition und langjährige Erfahrung. 

Nach mehr als 35 Jahren Betriebszeit wurde die Freiheitshalle im Mai 2009 geschlossen und in großem Umfang saniert sowie um einen Teilneubau erweitert. Seit September 2012 stehen vielseitige und moderne Räumlichkeiten für mehr als 6.000 Personen zur Verfügung. Die größte Veranstaltungshalle in Stadt und Landkreis Hof setzt Maßstäbe und ist der ideale Ort für Veranstaltungen in Bayern ganz oben. 

Gelegen mitten in der Stadt Hof und mitten in Europa ermöglicht die verkehrsgünstige Einbindung am Schnittpunkt von Bayern, Thüringen, Sachsen und Böhmen beste Erreichbarkeit. 

Dazu bietet Hof ein renommiertes Kultur- und Freizeitangebot der internationalen Extraklasse: das Theater Hof, die Hofer Symphoniker, die Internationalen Hofer Filmtage, die Hofer Kabarettwochen, die Jazztage, Deutschlands schönster Park oder das Erholungsgebiet am Untreusee seien nur stellvertretend für das genannt, was die Stadt zusätzlich zur Freiheitshalle erlebenswert macht. 

Theresienstein Hof

Der Park hat schon Goethe bei seinem Besuch 1806 beeindruckt. Noch viel schöner sollte das Gelände aber in den folgenden Jahrhunderten werden: 2003 wurde der Theresienstein zum schönsten deutschen Park gekürt. 

Nur ein paar Schritte von der Innenstadt entfernt findet man einen der schönsten deutschen Parks, den Bürgerpark Theresienstein. Er ist eine Oase der Ruhe, anmutig präsentiert sich hier die Natur und spielt ganz offensichtlich all ihre Reize aus. Viele Menschen kommen aber auch wegen der zahlreichen Kraft- und Glücksplätze, die zum Innehalten, Abschalten und Lebensenergie tanken animieren. 

1819 wurde ein bis dahin kahles Gelände an einer Felserhebung über der Saale, dem Fröhlichenstein, bepflanzt und als Parkanlage gestaltet. Mittlerweile ist es ein rund 70 Hektar großes Erholungsgelände, das Besucher wie Einheimische gerne nutzen - ein klassischer Landschaftsgarten, der im Lauf der Zeit immer wieder erweitert und umgestaltet wurde. 

Bayreuth

Bayreuth ist eine junge und vitale Stadt, die durch ihre Vielseitigkeit besticht: ein attraktives Kulturleben, breit gefächerte Angebote der schulischen Aus- und Fortbildung, moderne Sport- und Freizeiteinrichtungen, ausgezeichnete Serviceleistungen gerade auch für junge Familien mit Kindern, eine hohe Wohn- und Lebensqualität sowie ein attraktives Umland voller landschaftlicher Schönheiten – all dies spricht für eine Vielfalt der Möglichkeiten, die das Besondere Bayreuths ausmacht. 

Bayreuth ist für seine Richard-Wagner-Festspiele weltberühmt. Mit der 2018 nach jahrelanger Sanierung erfolgten Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses – seit 2012 UNESCO-Welterbe – hat Bayreuth ein weiteres kulturelles Schmuckstück zurückerhalten. Bayreuths Sehenswürdigkeiten und vielfältiges kulturelles Angebot sind nicht nur während der Festspielzeit eine Reise wert. 

Reizvolle Schlösser, die historische Parkanlage Eremitage mit ihren verträumten Grotten und Wasserspielen, das Festspielhaus mit seiner einzigartigen Akustik sowie eine Vielzahl interessanter Museen erwarten die Besucher/innen. Zahlreiche Musik- und Theaterfestivals bieten Kulturgenuss auf höchstem Niveau. 

Bayreuth verfügt über Freizeiteinrichtungen der Spitzenklasse, so zum Beispiel die Wohlfühl-Oase Lohengrin Therme in unmittelbarer Nachbarschaft zur Eremitage. Gepflegte Gasthöfe laden ein, sich zu entspannen und den Alltag zu vergessen. Fränkische und internationale Restaurants sorgen für Vielfalt und Gaumenfreuden. In der Bayreuther Innenstadt laden eine attraktive Fußgängerzone und das Rotmain-Center mit vielen Fachgeschäften zum Shoppen, Bummeln und Verweilen ein. 

Bayreuther Festspiele

Ein Theater, geschaffen für einen einzigen Komponisten: das Bayreuther Festspielhaus. Mit einem Zuschauerraum, in dem sich Musik entfaltet wie in keinem anderen Theatersaal dieser Welt. Ohne Prunk, reduziert auf das Wesentliche: dem Erleben seiner Werke als Fest. 

Kenner, Freunde, Skeptiker – sie alle kommen jeden Sommer auf den Grünen Hügel, um sich, abseits der großen Kulturmetropolen, mit seinem Vermächtnis auseinanderzusetzen. Seit 1876, als er zum ersten Mal seinen „Ring des Nibelungen“ als Zyklus aufführen konnte. 

Richard Wagner: Revolutionär, Utopist – hier bleibt sein Erbe lebendig. Beim spannendsten Musiktheaterfestival der Welt. 

Klosterstadt Waldsassen

Genießen Sie einen Urlaub mit viel Platz, erholsamer Ruhe und entspannter Gastlichkeit. 

Die Klosterstadt Waldsassen, deren Ursprung auf die Gründung des Zisterzienserklosters im Jahr 1133 zurückgeht, ist eines der schönsten Urlaubsziele der Ferienregion Stiftland im Nordosten Bayerns und bietet ein Paket voller überraschender Urlaubsideen. 

Waldsassen ist einer von 100 Genussorten in Bayern, viele Wirtschaften und Cafés sorgen für Ihre gelungene Einkehr. Radfahrer und Wanderer finden eine wunderbare Auswahl für ihre Touren. Kreativ gestaltete Plätze, weitläufige Natur und herzliche Bürger sorgen für erholsame Urlaubstage.  Die prächtige Basilika und die großen Figuren in der Stiftsbibliothek werden Sie auf jeden Fall beeindrucken. Machen einen Abstecher zum Walderlebnispfad, zur Kappl, im Klostergarten kneippen und die lauschigsten Ecken finden oder auf der Straußenfarm bei einer Fütterung dabei sein!  

Die Wallfahrt zur Kapplkirche blickt auf eine lange Tradition zurück: die Wurzeln reichen zurück in die Zeit der Entstehung des Klosters Waldsassen um das Jahr 1133. 

Basilika: Schon der erste Blick in den Innenraum der Kirche zeigt, dass die Basilika mit Recht zu den bedeutendsten und prächtigsten Barockkirchen des süddeutschen Raums gehört. 

Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche eine der ersten wirklich anspruchsvollen Neubauten und – neben dem Passauer Dom – der damals größte Sakralbau Bayerns. Abt Martin Dallmayr (1612-1690) initiierte den Neubau, Abt Albert Hausner (1690-1710) konnte ihn vollenden. Beide gewannen dafür namhafte Künstler ihrer Zeit. 

Ihr geniales Zusammenwirken schuf einen Kirchenraum von besonderer Harmonie und Ausstrahlung, zur größeren Ehre Gottes und zur Freude der Menschen, die hier Gottesdienst feiern und diese Kirche besuchen. 

Land der 1.000 Teiche

Diese einmalige Teichlandschaft im Herzen Europas ist beliebtes Erholungsgebiet und zugleich eines der ältesten Fischzuchtgebiete Europas.  

Im Osten des Landkreises Tirschenreuth liegt eine einzigartiges Teichgebiet, die Tirschenreuther Teichpfanne. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht liegen ca. 2.500 Teiche nebeneinander. Den Untergrund für diese Teichlandschaft bildet das Kaolin, welches auch zur Porzellanherstellung verwendet wird. Die Teichpfanne ist Teil eines geologischen Grabenbruchs, ohne den es diese amphibische Naturlandschaft nicht gäbe. 

Vor ca. 1100 Jahren wurde begonnen, auf dem sumpfigen Gelände rund um Tirschenreuth Teiche anzulegen. Diese ertragreiche landwirtschaftliche Sonderkultur wurde im Laufe des Mittelalters immer mehr ausgedehnt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurden bei einer statistischen Erhebung im Bereich des Klosters Waldsassen 4.625 Teiche gezählt. Heute dient die Tirschenreuther Teichpfanne nicht nur der Fischwirtschaft, sie ist auch beliebtes Erholungsgebiet. Etliche Rad- und Wanderwege durchziehen diese von Menschenhand geschaffene Teichlandschaft, deren Flora und Fauna außergewöhnlich ist. Ein Teil der Teichpfanne liegt im Gebiet des Naturschutzgroßprojektes Waldnaabaue. Der Landkreis Tirschenreuth ist eines von vier Fischerei-Fördergebieten der EU in Bayern. Sichtbares Zeichen sind alljährlich die Erlebniswochen Fisch von Ende September bis Mitte November. 

Museen

Das Erbe der Väter steht hoch im Kurs bei den Fichtelgebirglern. Überall werden die Erinnerungen an früher bewahrt und gepflegt und beinahe jeder Ort hat sein Heimatmuseum. Die Museen und Sammlungen in der Region machen neugierig auf mehr und werfen ein kleines Licht auf die ungeheure Vielseitigkeit dieser sagenumwobenen Region.

Porzellanikon

Europas größtes Spezialmuseum für Porzellan mit seinen Standorten Selb und Hohenberg an der Eger ist mitten in der nordostbayerischen Porzellanregion angesiedelt. Eine über 200 Jahre andauernde Geschichte hat hier die Porzellanherstellung zur dominierenden Industrie werden lassen, die auch heute noch große Bedeutung besitzt. 

Fichtelgebirgsmuseum

Das Fichtelgebirge gehört zu den schönsten und interessantesten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Seit dem 11. Jahrhundert wurde dieser Landstrich besiedelt. Ab dem Mittelalter regierten verschiedenste Grund- und Landesherren die Region um den hufeisenförmigen Mittelgebirgskamm. Eine reiche und vielfältige Natur- und Kulturlandschaft war die Folge. Noch heute finden sich zahlreiche Zeugnisse der Vergangenheit in der Region, die seit jeher geprägt war von Handel und Gewerbe, später verschiedenen Industriezweigen. 

Die Museen mit den Standorten Wunsiedel und Arzberg-Bergnersreuth verstehen sich als aktive, lebendige Museen mit zahlreichen Angeboten für Einzelbesucher und Gruppen. Die Ausstellungsbereiche und die Sonderschauen informieren den Besucher umfassend und unterhaltsam über die Region Fichtelgebirge und ihre wechselvolle Geschichte. 

Egerland Kulturhaus

Das Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz dient der Kulturpflege der Egerländer Traditionen. Die Ursprünge gehen auf Heimatvertriebene des Egerlandes zurück, die bereits ab 1949 Andenken und Erinnerungsstücke an ihre Heimat sammelten. 

Die ersten Egerland-Museen entstanden in Regensburg und Bayreuth. Da der Markt Redwitz jahrhundertelang zu dem Egerer Reichsgebiet gehörte, entstand auch hier ein Egerland-Kulturhaus. Die Stadt Marktredwitz war sehr lange mit der tschechischen Stadt Cheb (Eger) verbunden und kam erst 1816 zum Königreich Bayern und damit zum heutigen Deutschland. 

Das Egerland-Kulturhaus enthält das Egerland-Museum, die Egerländer Kunstgalerie, in welcher immer wieder Sonderausstellungen stattfinden und eine Studienbücherei. 

Das neugestaltete Egerland-Museum widmet sich in der Hauptsache der Kulturgeschichte des Egerlandes im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Geschichte der heimatvertriebenen Egerländer. Die komplexe und umfangreiche Sammlung von Exponaten wird durch neueste didaktische und gestalterische Gesichtspunkte gegliedert und präsentiert: So wandert der Besucher in einer Zeitreise durch die Geschichte des Egerlandes.  

Bauernhofmuseum Kleinlosnitz

Das Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz liegt unweit des Großen Waldsteins in der Marktgemeinde Zell im Fichtelgebirge. 1983 wurde der Dietelhof erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Verein Oberfränkisches Bauernhofmuseum hat den seit 1968 nicht mehr bewohnten Hof 1974 erworben und mit der Sanierung begonnen. 1978 konnte der Nachbarhof erworben werden. Weitere Gebäude wurden in das Museum übertragen und das Gelände konnte im Jahr 2000 vergrößert und abgerundet werden. 2006 wurde ein neues Eingangsgebäude errichtet. 

Brauereimuseum Bayreuth

Wie sich das Brauhandwerk im Laufe von vier Generationen weiterentwickelt hat, erleben die Besucher in der Bier-Erlebnis-Welt der Brauerei Maisel. Vorbei an Dampfmaschinen und Kupferkesseln führt die Tour vom Sudhaus durch die Hopfenkammer und die alte Kühlung bis hin zu einer modernen Brauwerkstatt. Darüber hinaus beherbergt das Brauereigebäude aus dem 19. Jh. eine umfangreiche Sammlung von Biergläsern und -krügen, Emailleschildern und Bierdeckeln.

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Erstes Fränkisches Schnapsmuseum - Marktredwitz

Einen Ausflug der ganz besonderen Art bietet die im September 1969 gegründete Destillerie, Dr. Gerald Rauch GmbH. In die Historie und Gegenwart der Spirituosenindustrie führt das Schnapsmuseum mit Fabrikverkauf. 

Hier werden Ihnen Antiquitäten und Raritäten aus der Kunst der Destillerie in einem einmaligen Ambiente gezeigt. Eine Videoshow führt Sie durch die hochmodernen Produktionsanlagen von heute mit Abfüll-Kapazitäten von über 100.000 Flaschen à 20 ml pro Stunde. 

Nach dem „Blick hinter die Kulissen“ sind Sie eingeladen in die „Schnaps-Boutique“ zum Probieren der über 80 verschiedenen Spirituosen-Spezialitäten.  

Im Fabrikverkauf warten immer neue Schnäppchen und Aktionspreise auf Sie. In der „Geschenkeria“ gibt es alle Spirits toll verpackt, so dass jeder das passende Geschenk für Zuhause finden kann! 

Stiftlandmuseum Waldsassen

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise durch die Vergangenheit - Sie werden begeistert sein! Kennen Sie noch die alten Werkstätten von Zimmerer, Schuster, Sattler oder Schlosser? Wie sah es im Hutladen, beim Kramer, beim Friseur oder in der Münchenreuther Schule in der guten alten Zeit aus? An die Ära des Bergbaus und der Porzellanherstellung wird ebenso erinnert wie an die Tradition der Krippen. 

Zu über 50 Themen, verteilt über 4 Etagen, finden Sie im regionalen Schwerpunktmuseum des Landkreises Tirschenreuth liebevoll zusammengetragene und originalgetreue Exponate. Neben vielen verschiedenen Themen zu Bereichen unserer Heimat finden Sie hier die größte Sammlung alter Werkstätten und Handwerksgeräte in der Oberpfalz. 

Besucherbergwerk „Gleissinger Fels“

Erleben Sie unter sachkundiger Führung - mit einer Grubenlampe in der Hand - die funkelnden und gleißenden Schätze der "Unterwelt"! Durch uralte handgeschlagene Stollen, glänzend mit silbernem Erz, vorbei an einem 35 Meter tiefen senkrechten Schacht, erreichen Sie schwindelerregende, riesige Hohlräume über die Sie staunen werden. Und vielleicht haben Sie Glück und begegnen unserem schlafenden KOBOLD vom „Gleissinger Fels“? 

Rogg-In

Seit Anfang Juli 2014 bereichert das ROGG-IN die Kulturlandschaft im Fichtelgebirge. Auf 300 m² im Inneren und ca. 1300 m² Außenbereich können Sie das Thema „Roggen – Das Gold der Region“ auf vielfältige Weise erleben. Der Roggen war einst das Hauptbrotgetreide im Fichtelgebirge. Das verhältnismäßig anspruchslose „Gold der Region“ sicherte die Brotversorgung der heimischen Bevölkerung, da es auf den kargen Böden ertragreich gedieh. 

Der Förderverein für Roggen-Kultur in Weißenstadt strebt nicht eine bloße Wissensvermittlung zum Thema „Roggen“ an. Durch den Betrieb des ROGG-IN ruft er die kulturgeschichtliche und ernährungsphysiologische Bedeutung des Roggens ins Bewusstsein zurück. Dadurch fördert er die Wertschätzung für dieses Getreide und trägt somit zu einem respektvollen und nachhaltigen Umgang mit Brot bei. 

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Die Amerikaner nannten es »Little Berlin«, dieses Dorf am Ende der Welt, das ebenso wie sein großer Bruder zum Symbol der deutschen Teilung wurde. In Mödlareuth gab es eine Mauer, aber keinen Checkpoint. Über 37 Jahre lang war es auf legale Weise nicht möglich, die Grenze zu überschreiten, um von den einen in den anderen Ortsteil zu gelangen. Hier war Sperrgebiet auf der einen und Besucherandrang auf der anderen Seite. Hier war es verboten, von Ost nach West zu winken oder zu grüßen. 

Eine Grenze mitten durch ein kleines Dorf – die Ursachen liegen in Mödlareuth schon Jahrhunderte zurück. Im Jahre 1810 wurden entlang des Tannbaches neue Grenzsteine gesetzt. Die eingemeißelten Initialen »KB« (Königreich Bayern) auf der westlichen, »FR« (Fürstentum Reuß) auf der östlichen Seite dokumentieren noch heute die Zugehörigkeit Mödlareuths zu verschiedenen Landesherren. 

Erika-Fuchs-Haus

Willkommen in Entenhausen!  

Und das ist wörtlich gemeint. Donald Ducks Haus, Düsentriebs Werkstatt sowie Geldspeicher einschließlich Talerbad können hier besucht werden. Das Erika-Fuchs-Haus – Museum für Comic und Sprachkunst ist aber vor allem eines: Deutschlands erstes Comicmuseum. Dr. Erika Fuchs, die Übersetzerin und Chefredakteurin des Micky-Maus-Magazins, lebte 50 Jahre lang in Schwarzenbach. Mit ihren Wortschöpfungen, Sprachspielereien und dem Einstreuen klassischer Zitate prägte sie nachhaltig die deutsche Sprache. Das Museum lädt die Besucher dazu ein, ihre Sprachkunst spielerisch zu erkunden. Wer kennt Erikativ, Onomatopoesie und Alliteration? – Grübel, grübel … Aber sicher! Zack, Bumm, Peng! 

Outdoor

Angefangen von Hof bis zum Ochsenkopf kann man die Natur mit Kultur verbinden und findet dabei auch zwei spekatkuläre Outdoor-Parks. 

Kletterpark Untreusee

Im Kletterpark geht es bis in 14 m Höhe - zum Flying Fox. Und der Gold-Parcours beinhaltet eine Fahrt über den See (aber nicht auf dem Wasser).  

Schon der erste Aufstieg ist ein echtes Highlight! Die Anordnung der Kletterelemente in bis zu 12 m Höhe erlaubt es den Teilnehmern selbst zu entscheiden, welche Kletterelemente begangen werden und sich die Schwierigkeit ihrer Route selbst zu wählen. Zwei der acht Parcours führen in luftiger Höhe sogar über den See. 

Als Besucher des Kletterpark Untreusee erlebt man Spaß und Action - und das ohne Risiko. Die Kletterer werden eingewiesen und sind permanent durch professionelle Kletter-Sicherheitsgurte mit Karabinerhaken gesichert. Stürze sind bei Beachtung der Sicherheitsanweisungen ausgeschlossen. Geschultes Personal ist ständig vor Ort. 

Erlebnis Ochsenkopf

Der sagenumwobene Ochsenkopf ist mit 1.024 Metern der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Er ist der bekannteste Berg Oberfrankens und des Fichtelgebirges und liegt etwa 20 Kilometer (Luftlinie) nordöstlich der oberfränkischen Regierungsstadt Bayreuth. Er ist auch der Berg, der die meisten Besucher anzieht. Das liegt in erster Linie daran, dass man bequem auf seinen Gipfel gelangen kann. Seit 1969 führen von Norden (Fröbershammer, Ortsteil der Gemeinde Bischofsgrün) und von Süden (Fleckl, Ortsteil der Gemeinde Warmensteinach) Sessellifte auf den Berg, die nach Umbaumaßnahmen zu den modernsten Beförderungsanlagen dieser Art zählen. Im Winter sind es die beiden Skipisten und Loipen, die viele Freunde des Wintersports anziehen. 

Schon von weitem erkennt man den Ochsenkopf an der "dünnen, langen Nadel" (Ausspruch eines Berliners). 1958 wurde der Stahlbetonturm fertig gestellt, der damals nicht nur die Fichtelgebirgler mit Radiosendungen versorgte, sondern auch viele Bürger der damaligen DDR. Das eigentliche Wahrzeichen des Berges ist aber der "Asenturm", der Aussichtsturm des Fichtelgebirgsvereins e.V. mit Tagesgaststätte. 

Im Sommer ein Mekka für Wanderer, Mountainbiker, Sommerrodler und Kletterer, im Winter ein Paradies für Abfahrt- und Langlaufski, ist der Ochsenkopf das ganze Jahr über ein lohnenswertes Ausflugsziel für Familien und Sportler, für Einheimische wie Touristen. 

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